Thomas Huppertz

Fagott

Seit früher Kindheit musikalisch gefördert erlernte er zunächst Blockflöte, Klavier und Fagott, sammelte in der Jugend viele Erfahrungen in der Kammermusik, als Preisträger bei „Jugend Musiziert“ und in diversen Orchestern und Chören.

Nach ursprünglichem Physikstudium absolvierte er als „Spätberufener“ noch sein Musikstudium zum Dirigenten und zum Musiklehrer, besucht regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland und ist mit der Leitung mehrerer Orchester und Chöre im Großraum München bekannt. Gastdirigate führen ihn an die Philharmonien z.B. in Rumänien und Bulgarien und im vergangenen Jahr debütierte er mit der „Zauberflöte“ als Operndirigent an der Staatsoper Rousse.

Als ambitionierter Instrumentallehrer für Fagott, Blockflöten, Musiktheorie und Dirigieren unterrichtet er an unterschiedlichen Musikschulen, Vereinen und als Privatlehrer, widmet sich gelegentlich eigenem kompositorischem Schaffen und ist des Weiteren regelmäßig für Projekte mit der Leitung von Orchestern und Chören betraut. In der Funktion als zweiter Kreis-Chormeister des Sängerkreises Fürstenfeldbruck ist es ihm ein Anliegen, gerade auch der vielfältigen Chorlandschaft zu einem „modernen Wind“ zu verhelfen, um in der für die Kultur immer schwieriger werdenden Zeit positiv in die Zukunft sehen zu können.

Darüber hinaus ist der Vollblutmusiker sowohl als Fagottist, Geiger, Multi-Instrumentalist wie auch mit seinen Kammermusik-Formationen ein gefragter Musiker. Gerne wird er auch als Solist für Orchesterkonzerte engagiert.

Getreu dem Motto Gustav Mahlers: „Das Beste der Musik steht nicht in den Noten“  sieht er als sehr spannende Herausforderung, die tiefere Bedeutung und Emotion der Musik zu finden, herauszuarbeiten und dies den Sängern, Musikern zu vermitteln – auf dass die Musik die Herzen der Zuhörer erreichen und berühren kann.

Gerade für den Unterricht ist es ihm ein Ziel, dieses tiefe Musikverständnis an seine Schüler weiterzugeben, die Seele und Gefühle der Musik zu verstehen und somit zu einer sehr lebendigen musikalischen Gestaltung zu animieren. Die Musik soll Freude machen und erlebbar werden – die beste Motivation für die Jungmusiker.

In Schongau leitet er seit Mitte 2016 den „Vivace-Chor“, mit dem er schon etliche interessante kirchliche und konzertante Auftritte, wie z.B. in Murnau oder in der Wieskirche eine Orchestermesse, gestaltet hat.